Sie wollen, dass Ihr Unternehmen kontinuierlich von der eigenen Digitalisierung profitiert? Das setzt voraus, dass Sie und Ihre Mitarbeiter sich an die sich permanent ändernden digitalen „Umweltbedingungen“ anpassen. Dafür braucht es Offenheit für Neues, Beteiligung aller an allen Prozessen, Agilität im Tagesgeschäft sowie die Bereitschaft zur technischen und persönlichen Vernetzung. Es geht also darum, bewusst mit der digitalen Welt umzugehen, sich intensiv mit deren Möglichkeiten, Risiken, Trends und Entwicklungen auseinanderzusetzen, um diese für das Unternehmen bewerten und ggf. nutzen zu können.

Trendforscher Peter Wippermann.
Foto: Wippermann

Zur Internationale Handwerksmesse (IHM) als Leitmesse des Handwerks in Deutschland wird deren Veranstalter, die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, gemeinsam mit dem Hamburger Trendforscher Peter Wippermann die Trendmap Handwerk entwickeln. Diese soll 2019 und in den folgenden Jahren wichtige Entwicklungen in und für die Branche aufzeigen.

Die Arbeitswelt im Handwerk hat sich bereits verändert

„Die Herausforderung bei der Erarbeitung einer Trendmap ist, eine strukturierte Übersicht über Entwicklungen zu schaffen und Zusammenhänge aufzuzeigen“, so Wippermann. Denn sicher ist, dass gesellschaftliche, technologische und politische Entwicklungen auch Einfluss auf das Handwerk haben. Leitende Themen sind beispielsweise Robotik und Digitalisierung und deren Einfluss auf das Arbeiten im Handwerk. Ebenso werden neue Kooperations- und Kollaborationsformen innerhalb und zwischen Unternehmen beleuchtet. Natürlich spielen auch die Erwartungen von Kunden und Mitarbeitern eine große Rolle. Mit der Trendmap Handwerk werden Entwicklungen, die Trendforscher mit Begriffen wie Employer Branding (Arbeitgebermarkenbildung), Gig-Working (kurzzeitig befristete Arbeistverhältnisse), Digital Education (Berufsbildung mit E-Learning-Methoden), Co-Bots (Roboter, die „Hand in Hand“ mit Menschen zusammenarbeiten), Silver Worker (Arbeitnehmer über 50 Jahre) und Workplace-Well-Being (Gleichgewicht zwischen Anforderungen des Arbeitsplatzes und der Gesundheit) beschreiben, aufgezeigt sowie ihre Auswirkungen auf das Handwerk und seine Unternehmen exemplarisch erklärt. Vier große Cluster soll die Trendmap Handwerk umfassen, in denen sich wiederum je bis zu sechs Trends zeigen. Präsentiert wird sie auf der Internationalen Handwerksmesse 2019 an den fünf Messetagen vom 13.–17. März auf dem Messegelände München auch zum Leben erweckt.

Trends „live“ erleben

Die Praxis steht dabei im Vordergrund, denn auf der Messe sind Unternehmen zu Gast, für die o. g. Themen wie Co-Bots und Digital Education inzwischen zum Arbeitsalltag gehören. So erleben Fachbesucher „live“, auf welche Weise sie diese Techniken, Technologien und Prinzipien des digitalen Zeitalters in ihren eigenen Unternehmen umsetzen und davon profitieren können. „Durch die Trendmap Handwerk sollen Betriebe erkennen, in welche Richtung sich die Branche entwickelt, welche Chancen sich daraus ergeben und was sie beachten müssen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein“, erklärt Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. Mehr Informationen zur IHM 2019 finden Sie unter www.ihm.de. Wissensvermittlung mit Hilfe einer VR-Brille am Stand von Craft Guide auf der IHM 2018. Foto: GHM