Das Handwerk hinkt bei der Digitalisierung hinterher. Klischee oder nicht? Blödsinn! Die IT-Hersteller und ­Systemhäuser kommen Ihrer Aufgabe nicht nach, „handwerksgerechte“ digitale Lösungen bereitzustellen. Auch das stimmt nicht (ganz). Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Will sagen, dass es auf beiden Seiten „Bremser“ gibt!

Ich bin durchaus in der Lage, die technologischen (digitalen) Anforderungen meines Unternehmens zu artikulieren. Ich weiß, was ich will, oder kann das Ziel beschreiben. Wie das am Ende des Tages funktioniert, ist mir wurscht. Es muss funktionieren. Und genau an dieser Stelle brauche ich jetzt Experten, die in der Lage sind, meine Anforderungen zu verstehen und in eine Lösung umzusetzen. Wenn sie das nicht können, sind sie „weg“. Ganz einfach.

Fakt ist, dass sich die Grenzen des „IT-Machbaren“ in den letzten 20 Jahren fast ins Unendliche verschoben haben. Ich weiß das, und Sie wissen das (jetzt auch)! Und trotzdem sehe und erlebe ich jeden Tag, wie Bewahrer aus der IT-Welt die Digitalisierung von Unternehmen durch statische Denke, fehlende Inspiration und technologische „Verkopftheit“ ausbremsen. Horror! Hier ist guter Rat nicht teuer. Versetzen Sie sich in die Lage, Ihre Digitalisierung zu artikulieren, indem Sie die richtigen Fragen stellen. Pochen Sie bei Gesprächen mit den „ITlern“ darauf, die Details zu verstehen.

Merken Sie sich folgenden Satz: „Ich höre Deine Worte, aber ich verstehe sie nicht.“ Wenn Sie dieses Gefühl dauerhaft übermannt, dann bleibt nur eins: Altes geht. Neues kommt!

Dieser Beitrag stammt aus dem 111-Ideenbuch fürs Handwerk.
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