So wie Sie Ihre Kunden im Visier haben, werden auch Sie bzw. wird Ihr Unternehmen online genau von diesen unter die Lupe genommen. Erwartet wird neben der als selbstverständlich vorausgesetzten Fachkompetenz ein Mehr an Services. Dazu gehört zum Beispiel ein Terminvereinbarungs-Tool oder eine Chatbox für Anfragen in Echtzeit.

Was halten Sie davon, eine digitale „Wissenswelt“ rund um Ihr Produkt- und Dienstleistungsportfolio zu schaffen? Bieten Sie doch regelmäßig leicht konsumierbare Inhalte an. Das können Fachthemen sein, aber genauso persönliche Vorschläge oder Empfehlungen. Schreiben Sie über Ihre Referenzen und scheuen Sie sich nicht, Vergleiche zuzulassen.

Das heißt: Sie werden jetzt zum „Blogger“.

Also Blog einrichten (lassen), drei bis fünf Beiträge für den Anfang erstellen, veröffentlichen und sharen. Natürlich spielt die Kontinuität hier eine wichtige Rolle.

Deshalb nur dann eine „Bloggerkarriere“ starten, wenn Sie wirklich in der Lage sind, im Monat mindestens zwei Beiträge zu veröffentlichen. In diesem Fall sollten Sie Ihre Social-Media-Kanäle damit befeuern. So entsteht nach und nach ein engmaschiges Netz an digitalen „Begegnungsstätten“ für Ihre Kunden.

Noch ein Satz zur „Bloggerkarriere“: Möglicherweise gibt es Mitarbeiter, die Lust hätten, hier und da einen Beitrag zu liefern. Man könnte auch Inhalte mit Kollegen teilen, ganz nach dem Motto „Gib mir deine, bekommst du meine“. Und „draußen“ kann man auch gute Inhalte kaufen und auf das Unternehmen „zuschneiden“ lassen.

Also, ich finde den Ansatz ­„Bloggerkarriere“ nicht schlecht.
Wird das jetzt was?

Dieser Beitrag stammt aus dem 111-Ideenbuch fürs Handwerk.
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