Die Digitalisierung ermöglicht mehr und mehr die Automatisierung vieler Arbeitsabläufe. Bislang statische Herangehensweisen, was und wie wir lernen und später in unserem Beruf tun, weichen dynamischen Abläufen.

Die Auswirkungen der Digitalisierung sind längst sichtbar – überall im Handwerk. Zimmerleute programmieren Roboter und stemmen Zapfenlöcher nicht mehr selbst unter Einsatz von Muskelkraft in Dachbalken. Installateure überwachen und steuern Kundenanlagen via Internetzugriff, App und ferngesteuerte Regelkreise anstatt mit handbetriebenen Ventilen und Hebeln. Mechatroniker interpretieren die Auswertungen von Daten des Motormanagements eines Kundenfahrzeugs und finden Fehlfunktionen gezielt, statt mit Fühlerlehre und Stroboskop Einstellungen zu checken.

Diese Veränderungen haben in wenigen Jahren an Fahrt aufgenommen und das Tempo nimmt mit der Entwicklung neuer digitaler, weitgehend vernetzter Systeme zu. Die Folge: Arbeit muss umfassender interpretiert werden. Diese Konsequenz ist mit der Erkenntnis verbunden, dass Lernen „lebenslänglich“ wird.

Digitalkompetenz fördern

Die Weiterentwicklung der Berufsbilder gibt vielen zu denken. Sie stellen sich Fragen wie: Wohin geht die Reise? Hat dieser Beruf Zukunft? Habe ich in diesem Beruf eine Zukunft? Die Antworten sollten in jedem Fall positiv ausfallen.

Schließlich bieten die Perspektiven auf die erweiterten Möglichkeiten und die Notwendigkeit der persönlichen Weiterqualifizierung auch eine enorme Chance.

Fazit

Wenn Ihr Unternehmen bereits auf digitale Arbeitsweisen setzt, dann haben Ihre Auszubildenden einen enormen Vorteil: Sie können für die Zukunft ihres Berufs und ihrer Arbeitsperspektiven lernen. 

Das ist aber auch Ihre Chance, die Zukunft Ihres Unternehmens zu sichern: Sie finden interessierte Bewerber um die von Ihnen angebotenen Ausbildungsplätze und können diese nach erfolgreichem Abschluss als qualifizierte Fachkräfte mit attraktiven Jobangeboten binden.