Die Karriereplanung in der digitalen Arbeitswelt geht nicht nur jene etwas an, die ihren eigenen Werdegang steuern möchten. Betroffen sind auch diejenigen, die ihn zu bewerten haben, also wir, die Chefs. Deshalb muss uns kIar sein, dass immer weniger Top-down-Entscheidungen gefragt sind. In einem sich durch Digitalisierung verändernden Umfeld macht die „Kultur der Partizipation“, Stichwort „Weisheit der vielen“, uns als Arbeitgeber attraktiv. Das ist extrem wichtig, wenn es darum geht, Fachkräfte für sich zu gewinnen und zu (be)halten.

Partizipation lässt sich hierbei, aus Sicht der Mitarbeiter, unterschiedlich interpretieren und umsetzen. Neben einer echten Beteiligung am Unternehmen gibt es weitere „Abstufungen“:

  • Teilnahme, also die Möglichkeit, sich an allen Belangen im Unternehmen aktiv zu beteiligen.
  • Teilgabe, also sich zum Beispiel mit Wissen, Informationstransfer oder „zusätzlicher“ Expertise einzubringen.
  • Teilhabe, also zum Beispiel an Veränderungs- bzw. Lösungsprozessen aktiv mitzuwirken.

Alle genannten – zugegeben – granularen Aspekte bieten die Möglichkeit, die Mitarbeiter ihren ­Fähigkeiten entsprechend in den digitalen Veränderungsprozess des Unternehmens einzubinden.

Dieser Beitrag stammt aus dem 111-Ideenbuch fürs Handwerk.
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