In vielen Branchen sind digitale Nomaden, die das mobile berufliche „Ich“ als ihren Nabel der Welt verstehen, bereits gern gesehen. Im Handwerk dagegen haben sie (noch) Exotenstatus. Zu groß sind die Vorbehalte. Das hängt sicher mit der tradierten Vorstellung – wer nicht am festen Arbeitsplatz sitzt, arbeitet nicht – zusammen. Davon würde ich mich grundsätzlich verabschieden. Warum?

Erstens hat die traditionelle Präsenzkultur ausgedient, da das Internet problemlos zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten ermöglicht.

Zweitens werden für immer mehr Mitarbeiter freie Zeiteinteilung und/oder die Chance, Leben und Familie in Einklang mit den beruflichen Aufgaben bringen zu können, wichtige Entscheidungskriterien pro oder kontra Job.

Da Fachkräfte heute Mangelware sind und Sie ehedem mit zeitgemäßen Rahmenbedingungen punkten müssen, bietet es sich ja geradezu an, ein aktiver Teil der neuen Arbeitswelt zu werden.

Beschäftigen Sie sich mal mit dem „Digital Workplace“. Spannende Sache.

Dieser Beitrag stammt aus dem 111-Ideenbuch fürs Handwerk.
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