Immer mehr Kunden wollen heute eher für die Nutzung eines Produkts bzw. einer Dienstleistung zahlen und nicht (mehr) das Produkt erwerben. Die flexible Nutzung von Fahrzeugen nach Bedarf über Carpooling bzw. Carsharing oder der Verkauf von gereinigten Flächen via Nutzung von Reinigungsmaschinen statt teurer Anschaffung sind bereits in der Praxis umgesetzte Beispiele.

Sie zeigen auf, wie es gelingt, Geschäftsmodelle so zu verändern bzw. weiterzuentwickeln, dass sowohl der Kunde als auch der Anbieter profitiert: Wer nur dann auf ein Kfz zugreift, wenn er es benötigt, muss sich nicht um Abstellplätze, Wartungen, Versicherung etc. kümmern. Dennoch steht bei entsprechender Vertragsgestaltung immer ein Fahrzeug der eigenen Wahl bereit. Der Anbieter kann über die Auswertung der Nutzungs- und Nutzerdaten passgenaue Angebote schneidern und diese mit automatischen Zusatzdienstleistungen anreichern.

Was halten Sie davon, diese Beispiele „symbolisch“ – sprich als Inspirationsbrücke – auf das eigene Unternehmen zu übertragen? Ziel sollte sein, eigene Service-Innovationen zu entwickeln.

Dieser Beitrag stammt aus dem 111-Ideenbuch fürs Handwerk.
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