Dass die Digitalisierung längst auch einen kulturellen Wandel der Arbeit in Gang gesetzt hat, steht außer Frage. Dieser basiert (auch) auf der Vielfalt der Lebensentwürfe, einem anderen partnerschaftliche(re)n Rollenverständnis, dem Wunsch nach mehr Zeitsouveränität und einer individuell „einstellbaren“ Work-Life-Balance. Diese Veränderung hat unweigerlich auch Konsequenzen für jeden Chef – unabhängig von Gewerk oder Unternehmensgröße. Das erzeugt neue Anforderungen, die es aufzulösen gilt:

  • Stichwort radikaler Wandel der Märkte und Geschäfts­modelle durch neue Technologien
  • Stichwort Veränderung und Erweiterung von Wertschöpfungsketten
  • Stichwort wachsendes Tempo im (Tages-)Geschäft durch verkürzte Produktlebenszyklen und Entwicklungszeiten, Kundenansprüche, 24/7-Verfügbarkeit
  • Stichwort zunehmende Multikulturalität durch die Notwendigkeit, Fachkräfte aus anderen Ländern in das Unternehmen einzubinden
  • Stichwort technologische Anforderungen an den Informationsfluss und die Bewältigung der Informationsflut, kollaboratives Arbeiten und die Erfüllung von Regeln und Gesetzen

Neue Führungskonzepte müssen also her, um die Kombination menschlicher Kompetenz und technischer Fähigkeiten zu ermöglichen und zudem auch die Mitarbeiter mitwirken und mitgestalten zu lassen. Kreativität ist eine Schlüsselkompetenz für digitale Führungskompetenz. Unterstützen Sie daher ­kreatives Denken in Ihrem Unternehmen – sowohl auf Leitungsebene als auch bei Ihren Mitarbeitern.

Der erste Schritt könnte sein: … Sie sind dran!

Dieser Beitrag stammt aus dem
111-Ideenbuch fürs Handwerk.

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