Wenn Sie mit Maschinen oder Anlagen arbeiten, die keine Daten aufzeichnen, dann wäre es meines Erachtens schon eine Überlegung wert, wie das zu ändern ist. Vielleicht mit dem nachträglichen Einbau einer Lichtschranke und/oder einem Barcode-Scanner an der Plattensäge? Dann können Sie Daten zu den im Laufe eines Tages, eines Monats, eines Jahres gesägten Metern und zum verarbeiteten Material aufzeichnen und diese sogar einzelnen Kunden und deren Aufträgen bzw. Kostenstellen zuordnen.

Die Analyse dieser Daten verschafft Ihnen einen klaren Überblick über die Nutzung der Maschinen, den Materialeinsatz und die Verwendung der Arbeitszeit. Sie gibt Ihnen die Möglichkeit, über den digital festgehaltenen tatsächlichen Aufwand Ihre Kalkulation und Ihre Planung zu schärfen. Da kommt schon einiges an Produktivitätswissen zusammen.

Dasselbe gilt für Ein- und Ausgänge im Lager: Barcodes oder RFID-Tags produzieren Daten über Teile- und ­Materialflüsse in Ihrem Betrieb. Sie wissen, ob für einen Auftrag benötigte Materialien bereitliegen oder erst bestellt werden müssen. Die Auswertung dieser Daten über einen längeren Zeitraum zeigt Ihnen, was wie bevorratet werden muss.

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Dieser Beitrag stammt aus dem
111-Ideenbuch fürs Handwerk.

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