Dann schwört er seine Mitarbeiter nicht nur auf die perfekte Umsetzung der Aufträge ein. Er befähigt sie, Topleistungen zu bringen. Hört sich gut an und könnte aus einem Managementratgeber abgeschrieben sein! Ist es aber nicht. Trotzdem hat das aber wenig bis nichts mit dem Rollenverständnis eines Handwerksunternehmers zu tun. Oder doch?

Dann möchte ich noch eines draufsetzen! Damit Worten auch Taten folgen (können), braucht es jetzt virtuelle Arbeitsplätze, digitale Work­places, topaktuelle Smartphones, ein schnelles Internet und im Unternehmen eine moderne Hard- und Software-Architektur, die alle im Team benötigten Informationen und Anwendungen managt und das reibungslose Arbeiten in der Cloud ermöglicht.

Ich hoffe, Sie fallen jetzt nicht in sich zusammen, sondern haben „digitales Blut“ geleckt. Was wird passieren, wenn Sie jetzt weiterdenken? Aus „Trupps“ entstehen ambitionierte, agile Projektteams, die ein hohes Maß an Vertrauen in ihre Fähigkeiten zur Selbstorganisation, zur Eigenmotivation und zu eigenverantwortlichem Arbeiten erwarten. Dafür braucht es keinen ­„Anleiter“, sondern eben einen „Digi-Coach“.

Die Frage ist, ob Sie sich diesen Hut aufsetzen (wollen)?
Dann bitte leben Sie eine offene, direkte Kommunikation ohne lange Umwege. Entwickeln Sie klare, nachvollziehbare Spielregeln.

Definieren Sie Ihre Erfolgsparameter und stellen Sie zu jedem Zeitpunkt ein professionelles ­(Arbeits-)Umfeld sicher.

Dieser Beitrag stammt aus dem
111-Ideenbuch fürs Handwerk.

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